29.07.2022, von Pressestelle Rhein-Erft-Kreis

Auf Tour im Kreis: REVG-Busse im Einsatz für das Ehrenamt

Landrat startet Kampagne im Rhein-Erft-Kreis

Vier Busse der REVG sind künftig auf den Straßen des Rhein-Erft-Kreises im Einsatz
für das Ehrenamt. Die Busse wurden plakativ beklebt. Mit dem Schriftzug „Wer
kommt, wenn nichts mehr geht?“ soll auf die landesweite Aktion „Ehrenamt im Katastrophenschutz“
des Innenministeriums NRW aufmerksam gemacht werden.
Gemeinsam mit Vertretern der Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB),
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-
Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD), Technisches Hilfswerk
(THW) und der Feuerwehr schickte Landrat Frank Rock die Busse jetzt auf die Reise
durch den Rhein-Erft-Kreis.
Landrat Frank Rock über das ehrenamtliche Engagement im Kreis: „Allen Ehrenamtlichen
im Katastrophenschutz gilt mein besonderer Dank und Respekt. Wenn man
sich anschaut, mit wieviel Herzblut viele bei uns im Kreis für ihre Mitmenschen einstehen,
dann muss man dieses Engagement unterstützen wo immer es möglich ist.
Mit der Aktion wollen wir auch dafür werben, neue Mitglieder und Nachwuchs für
die wichtige Aufgabe des Katastrophenschutzes zu gewinnen.“
„Als einer der ersten Kreise erweitern wir die landesweite Aktion mit der Bewerbung
auf Bussen. Wir erhoffen uns damit, dass die Menschen sich mehr mit dem
Thema Ehrenamt im Katastrophenschutz auseinandersetzen“ sagt der Ordnungsdezernent
des Rhein-Erft-Kreises, Martin Gawrisch.
„Hier im Kreis sind viele schlagkräftige Einheiten im Katastrophenschutz aktiv. Alle
Einheiten verbindet ein großes ehrenamtliches Engagement, das wir mit der Aktion
in den Mittelpunkt rücken. Wer mit dem Gedanken spielt, auch aktiv zu werden,
der kann sich jederzeit bei den Hilfsorganisationen, dem THW oder der Feuerwehr
über deren Tätigkeiten informieren. Dort werden sie mit offenen Armen empfangen“,

so Thomas Weiler, Leiter des Amtes für Rettungsdienst, Brand- und Bevölkerungsschutz
im Rhein-Erft-Kreis.
„Als man an uns herangetreten ist, war uns direkt klar: An der Aktion nehmen wir
teil! Die Busse werden künftig täglich auf verschiedenen Routen eingesetzt,
dadurch erreichen wir eine hohe Sichtbarkeit“, so der Geschäftsführer der REVG,
Walter Reinarz.
Neben einer Aufwertung der ehrenamtlichen Arbeit soll diese Aktion auch Interessenten
die vielfältigen Aufgaben im Katastrophenschutz aufzeigen. Denn nicht nur
die freiwilligen Feuerwehren sind nahezu täglich im Rahmen des Brandschutzes und
der technischen Hilfeleistung in den 10 Kommunen des Rhein-Erft-Kreises im Einsatz.
Bei bestimmten Einsatzlagen werden auch die spezialisierten Einsatzeinheiten
des ASB, DRK, JUH und MHD für die Versorgung und Betreuung von Verletzten und
Betroffenen durch die Kreisleitstelle in Kerpen alarmiert. Die Retter der DLRG aus
dem Kreisgebiet, sind nicht nur in den Sommermonaten aktiv. Sie gehören auch
dem Wasserrettungszug NRW an, einer Einheit zur Schadensbekämpfung auf, im
und am Wasser im Rahmen der überörtlichen und landesweiten Hilfeleistung. Besonders
technisch versiert sind die beiden Fachgruppen des THW im Kreisgebiet. Sie
kommen in Not- und Unglücksfällen mit Technik und Know-How nicht nur im Kreisgebiet
oder überregional in Deutschland zum Einsatz, sondern auch weltweit.


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